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Beginnen Sie mit der Auswahl der Aufgabe, die jetzt ansteht: intern dokumentieren, reflektieren, supervidieren oder nach Außen schriftlich kommunizieren.

Von der ersten Fallnotiz bis zum geprüften Bericht.
Beginnen Sie mit der Auswahl der Aufgabe, die jetzt ansteht: intern dokumentieren, reflektieren, supervidieren oder nach Außen schriftlich kommunizieren.

Geben oder diktieren Sie nur die Informationen zum Fall, die für die Aufgabe erforderlich sind - möglichst pseudonymisiert.

Lesen Sie das von Ellie zurückgegeben Ergebnis vollständig. Korrigieren und ergänzen Sie so, dass Sie die Inhalte fachlich verantworten können.

Ellie Worx ist eine KI-gestützte Arbeitsumgebung für die psychotherapeutische Praxis. Sie unterstützt bei interner Dokumentation, Reflexion und Supervision von Fällen und bei der Kommunikation nach Außen in Form von Briefen, Befundberichten und Antragsberichten im Gutachterverfahren. Ellie erzeugt Arbeitsentwürfe und Denkimpulse - keine fertigen Ergebnisse. Die letzten Entscheidungen liegen immer beim Nutzer.
Ellie Worx unterstützt fertige und angehende Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten (für Erwachsene und Kinder und Jugendliche) bei den typischen wiederkehrenden Arbeitsabläufen und Problemen in der Erstellung, Aufbereitung und Verarbeitung klinischer Informationen. Es ist als Ergänzung zu einem klassischen Praxisverwaltungssystem (PVS) gedacht, in welchem die elektronische Patientenakte geführt wird. Die Funktionen sind in drei Bereiche gegliedert:
Diese Anleitung folgt der Arbeitsreihenfolge aus der Praxis: Ellie hört, Ellie denkt, Ellie schreibt. In der Übersicht der Anwendung können die Antragsberichte (PTV3) weiter oben stehen, weil viele Nutzerinnen und Nutzer genau deswegen kommen; inhaltlich gehören sie zum Bereich Ellie schreibt.
Es gibt keinen vorgeschriebenen Gesamtprozess. Sie können einzelne Funktionen unabhängig nutzen oder vorhandene Anamnesen und Protokolle später als Grundlage für Reflexion, Supervision und Berichte verwenden. Ellie Worx führt dabei keine dauerhafte digitale Patientenakte in der Cloud. Was du mit Ellie erarbeitest und was gesichert werden soll, speicherst du auf deinem eigenen Computer, am besten in deinem PVS direkt in der dort geführten Fallakte. Das ist datenschutzrechtlich die sauberste Lösung.
Ellie Worx ist fachlich hoch kompetent, aber es kann und darf keine diagnostischen oder therapeutischen Entscheidungen treffen. Ellies Aufgabe ist es vielmehr, dich in diesen Aufgaben zu unterstützen, zu beraten oder Entwürfe für dich zu erstellen. Du gibst die Anweisungen, du triffst die Entscheidungen. Ellie arbeitet einiges für dich ab, bereitet für dich vor oder nach.
Grundsätzlich ist in der Arbeitsumgebung von Ellie Worx die Verarbeitung von personenbezogenen Daten rechtlich gedeckt. Verwende bitte trotzdem möglichst pseudonymisierte Daten. Achte schon beim Diktieren darauf. Ellie braucht nicht die echten Namen, Anschriften, Telefonnummern, E-Mail-Adressen, Versicherungsnummern und vollständige Geburtsdaten. Die sind im PVS besser aufgehoben. Gib deshalb bei der Arbeit mit Ellie nur die Falldaten ein, die für die Erledigung der Aufgabe erforderlich sind.
Ellie Worx ist technisch und organisatorisch für die Verarbeitung personenbezogener Daten und sensibler Gesundheitsdaten nach deutschem und EU-Recht ausgelegt. Die Datenverarbeitung findet ausschließlich auf deutschen und europäischen Servern statt. Auf die verschlüsselten zu verarbeitenden Falldaten hat niemand außer dir Zugriff. Die verwendeten LLMs dürfen die Daten nicht zum Training benutzen. Grundlage sind eine Auftragsverarbeitungsvereinbarung nach Art. 28 DSGVO und eine Zusatzvereinbarung zur Wahrung der Schweigepflicht nach § 203 StGB. Maßgeblich sind die jeweils aktuellen Datenschutzhinweise. Die datenschutzrechtliche Zulässigkeit der Verarbeitung im konkreten Fall sowie Umfang und Art und Weise der Information von Patienten bleibt Aufgabe der Praxis beziehungsweise der behandelnden Person.
Ellie Worx legt keine Patientenakte an. Eingaben und Ergebnisse werden nur zur Bearbeitung des gewählten Auftrags vorgehalten. Sie werden beim Schließen des jeweiligen Tabs oder Browsers gelöscht. Wenn ein Ergebnis Teil der Behandlungsdokumentation werden soll, musst du die Endfassung vorher in dein PVS oder sonstige Dokumentation übernehmen.
Prüfe jeden erzeugten Text auf Richtigkeit, Vollständigkeit, zeitliche Einordnung, Diagnosen, Befunde, Schlussfolgerungen und Angemessenheit. Wenn eine Ausgabe unplausibel oder fachlich nicht stimmig ist, korrigiere sie oder verwende sie nicht.
Eingaben und Ergebnisse werden beim Schließen des
jeweiligen Tabs gelöscht. Ellie führt keine
Patientenakte: Jedes Modul arbeitet mit dem Material,
das du ihr für den aktuellen Auftrag bereitstellen.
Plane deshalb so: Fallmaterial (diktieren, aus deinem
PVS) einbringen, Ergebnis prüfen und die freigegebene
Fassung unmittelbar in deine eigene Dokumentation
übernehmen. Wer den Tab schließt, bevor das Ergebnis
gesichert ist, verliert es unwiderruflich. es gibt keine
Möglichkeit zur Wiederherstellung. Das ist beabsichtigt
und Teil des Sicherheitskonzepts.
Ellies Funktionen sind darauf ausgelegt, nur mit dem bereitgestellten Material zu arbeiten, nichts hinzuzuerfinden und - falls möglich -Unsicheres kenntlich zu machen. Garantieren lässt sich das bei KI jedoch nicht: Ausgaben können Fehler, Auslassungen und Fehlgewichtungen enthalten. Was unter „Grenzen und Hinweise“ bei den einzelnen Funktionen steht, beschreibt diese Auslegung - keine Zusicherung. Jeder Text ist ein Arbeitsentwurf; die fachliche Prüfung bleibt Pflicht (Ergebnisse prüfen und übernehmen).

Freie Diktate nimmst du über das Mikrofon-Symbol direkt in Ellie Worx auf. Die Verarbeitung - einschließlich der Spracherkennung - erfolgt innerhalb einer sicheren europäischen Infrastruktur; auch hier gelten dieselben Regeln wie für Texteingaben: temporäre Verarbeitung, automatische Löschung, kein KI-Training, kein Zugriff durch Entwickler oder Support. Zero Retention. Zero Access. Zero Knowledge.
Dateianhänge: Ellie Worx verarbeitet
ausschließlich textbasierte PDF- und Word-Dateien
(DOCX). Bilddateien (z. B. JPEG, PNG).
Fotografierte Dokumente (JPEG, PNG) und Scan-PDFs werden
nicht unterstützt; eine automatische Texterkennung (OCR)
findet aktuell nicht statt. Hintergrund: Für die
Texterkennung aus Bildern wären zusätzliche, extern oder
technisch nicht vollständig kontrollierte
Verarbeitungsschritte erforderlich. Bei sensiblen
Gesundheitsdaten setzt Ellie Worx solche Schritte bewusst
nicht ein. Was bei ChatGPT so einfach aussieht (Bild rein
- Text raus) durchläuft im Hintergrund eine Reihe von
Verarbeitungsschritten, deren datenschutzrechtliche
Sicherheit von uns nicht garantiert werden kann.
Du kommst wegen eines Antragsberichts? Dann springe direkt zu Berichte erstellen (PTV3).
| Aufgabe | Funktion |
|---|---|
| die Stunde diktieren und protokollieren | Sitzungsprotokoll |
| Erstgespräch und Anamnese diktieren | Anamnese |
| dich auf die nächste Sitzung vorbereiten | Briefing |
| große Mengen an Fallmaterial für Berichte etc. verdichten | Fallmaterial destillieren |
| eine kleine Persönlichkeitsanalyse aus den Falldaten ableiten | Persönlichkeitsanalyse |
| den Therapieverlauf über einen längeren Zeitraum auswerten | Verlaufsanalyse |
| Indikation für Reha oder stationäre Behandlung prüfen und begründen | Indikation prüfen |
| schwierige Mehrpersonengespräche vorbereiten um mögliche Eskalationen zu vermeiden | Schwierige Gespräche vorbereiten |
| verfahrensspezifische Fallsupervision | TP-, VT- oder ST-Supervisor |
| besondere Form der Supervision: Vier Stimmen im Dialog über deinen Fall und deine Fragestellung dazu hören | Reflecting Team |
| besondere Form der Supervision: konkrete Überlegungen und Formulierungen aus verschiedenen Positionen durchspielen | Rollentausch |
| einen fall aus drei Blickwinkeln betrachten: psychodynamisch, verhaltenstherapeutisch, systemisch | 1 Fall – 3 Perspektiven |
| Antragsbericht (PTV3) an den Gutachter (Erst-, Umwandlungsantrag; auch als Beihilfebericht) | Berichte erstellen (PTV3) |
| Check eines Berichts oder Entwurfs durch Ellies KI-Gutachter nach den offiziellen Kriterien der KBV. Einen fertigen PTV3-Bericht tiefenprüfen lassen | Berichteprüfer (KI-Gutachter) |
| Brieferstellung an Hausarzt, Facharzt oder Klinik | Arztbrief |
| Bericht an Behörde, Sozialleistungs- oder Rehabilitationsträger, Medizinischen Dienst | Befundbericht |
Diktiere frei aus dem Bauch heraus, so wie du die Stunde dir selbst oder einer Kollegin in 2-3 Minuten erzählen würdest. Ellie strukturiert anschließend und gibt es dir sauber aus, damit du es in dein PVS übernehmen kannst.
Freie Sprachdiktate und deren sekundenschnelle Umwandlung in strukturierten Text sind die einfachste und effizienteste Form um Sitzungen zu dokumentieren. Diese bilden die fortlaufende Fallgrundlage für spätere Fallreflexionen, Briefe, Berichte und auch supervisorische Fragen.


Bei sehr kurzen Diktaten (unter 50 Wörtern) entsteht eine kurze Zusammenfassung und das Rohprotokoll. Die Ausgabe erfolgt ohne Metakommentare und Rückfragen.
Ellie ist darauf ausgelegt, ausschließlich textgebunden zu arbeiten: nichts ergänzen, erfinden oder eigenständig umdeuten; Unklarheiten bleiben sichtbar. Die dauerhafte Dokumentation bleibt im PVS.
Diktiere die Informationen aus Erstgespräch und Anamnese so, wie sie dirin den Sinn kommen - Ellie ordnet sie zu einer übersichtlichen, strukturierten Anamnese, angelehnt an das PTV3-Formblatt.
Die Funktion überführt freie Diktate zu Erstgespräch und Anamnese in eine übersichtliche Dokumentation.

Eine strukturierte anamnestische Dokumentation mit klinischer Mini-Synthese (4-6 Sätze: Anlass, führende Beschwerden, Verlauf, bedeutsamste Einschränkungen, zentrale Belastungsfaktoren) und Rubriken: soziodemografische Daten, Anlass und Symptomatik, Lebenssituation, Behandlungsziele, psychischer Befund (AMDP-orientiert, nur Auffälligkeiten), diktierte Diagnosen, Vorbehandlungen und Medikation, biografische Angaben, Ressourcen sowie 5-8 priorisierte offene Punkte. Bei sehr kurzen Diktaten: Mini-Synthese und max. 3 offene Punkte. Ein Rohprotokoll nur auf ausdrücklichen Wunsch.
Keine ergänzten Diagnosen oder ICD-Codes, keine künstliche Vollständigkeit, keine Normalbefunde ohne Vorlage. Unklarheiten und Widersprüche bleiben erkennbar. Die dauerhafte Dokumentation gehört ins PVS.
Ein 3-Minuten-Briefing holt dich unmittelbar
vor der nächsten Sitzung wieder in den Fall zurück:
1. Minute: Falldaten aus dem PVS exportiern und in
"Briefing" laden.
2. und 3. Minute: Einstimmung - Was war zuletzt? Was hat
sich bewegt? Was ist offen?
Das Briefing verdichtet die letzten Sitzungen zu einer aktuellen Prozesslage und schlägt Denkimpulse sowie mögliche Einstiege vor. Es schärft klinisches Denken und therapeutische Präsenz - Sitzung für Sitzung, auch über längere Behandlungsverläufe. Die letzten 1-3 Sitzungen werden deutlich stärker gewichtet als ältere Fallinformationen; älteres Material wird nur einbezogen, wenn es eine aktuelle Bewegung verständlich macht. Du gehst anders vorbereitet in die Sitzungen und bleibts dennoch offen für den Prozess.



Keine Fallzusammenfassung, keine Fallkonzeption, keine Diagnosen, keine fertigen Deutungen. Neue Entwicklungen werden nicht durch ältere Fallmuster überdeckt; widersprüchliches Material bleibt als Spannung sichtbar.
Das Briefing verdichtet bewusst stark und filtert nicht gezielt nach Risiken. Wenn im aktuellen Material akute Risiken (etwa Suizidalität, Gefährdung) relevant sind, prüfe diese nicht am Briefing.
Das Briefing öffnet Raum - es besetzt ihn nicht.
Umfangreiches oder unstrukturiertes Fallmaterial wird zu einem klinischen Destillat verdichtet - als Fallgrundlage für nachgelagerte Funktionen, ohne selbst einen Bericht oder eine Fallkonzeption zu erzeugen.
Die Funktion extrahiert, prüft und verdichtet Fallmaterial: Sie bewahrt klinisch entscheidende Fakten, Szenen, wiederkehrende Muster, Ressourcen, Risiken und klinisch relevante Lücken und reduziert Redundanz. Dokumentierter Fakt, Patientenangabe, therapeutische Beobachtung und Hypothese bleiben unterscheidbar. Das Destillat bereitet Fallmaterial für PTV3-Berichte, Fallkonzeption, strukturdiagnostische Einordnung, Verlaufs- und Umwandlungsbegründungen sowie supervisorische Reflexion auf.
Die Bildschirmansicht wird nach Freischaltung dieser Funktion ergänzt.
Ein strukturiertes klinisches Destillat: Basisdaten;
aktuelle Symptomatik, dokumentierte Diagnosen und
Funktionsniveau mit jüngstem Stand; zentrale klinische
Muster; biografisch relevante Verdichtungen; hochrelevante
Szenenanker; Therapieverlauf und Veränderungsprozess;
Ressourcen; Risiken und Prognosefaktoren. Nur falls
relevant: offene Widersprüche und Lücken ([nicht
dokumentiert], [nicht erhoben], [unklar]),
umwandlungsrelevante Verdichtung sowie eine
verfahrensspezifische Salienzmatrix (TP/AP, VT, ST,
Strukturdiagnostik). Orientierung für den
Verdichtungsgrad: bei bis zu 20 Seiten Vorlage ca. 35-50
%, bei 21-50 Seiten 30-40 %, bei 51-80 Seiten 25-30 %,
über 80 Seiten 15-20 %; das Destillat umfasst in der Regel
höchstens 20 Seiten.
Nichts wird ergänzt, was nicht im Material enthalten ist: keine Plausibilisierung biografischer Lücken, keine neuen Diagnosen, keine geglätteten Widersprüche. „Nicht dokumentiert“ bedeutet nie „unauffällig“. Widersprüche werden markiert, nicht entschieden. Keine Aussage zur Notwendigkeit oder Indikation weiterer Behandlung.
Die Funktion trifft keine Indikationsentscheidung und keine Einschätzung akuter Gefährdung; entscheidend bleibt deine eigene klinische Beurteilung.
Psychodynamisch-charakterologische Verdichtung: wenige zentral organisierende Persönlichkeitslinien, klinisch präzise formuliert.
Die Funktion extrahiert aus therapeutischem Prozessmaterial wenige zentral organisierende Persönlichkeitslinien und analysiert Persönlichkeit charakterologisch - als relativ stabile psychische Organisationsweise, die typische Affekt-, Selbstwert-, Beziehungs-, Abwehr- und Konfliktmuster hervorbringt. Leitfrage: Warum reagiert diese Persönlichkeit in genau diesem Kontext mit genau diesem Muster? Die Analyse ersetzt keine formale Diagnostik, sondern formuliert eine charakterologische Fallhypothese.
Die Bildschirmansicht wird nach Freischaltung dieser Funktion ergänzt.
Nach Modus 1-3 werden Weiterarbeit und Perspektivwechsel (z. B. Big Five/OCEAN, Bindungsstil, OPD, Übertragung/Gegenübertragung) knapp angeboten - nie ungefragt ausgeführt.
Klinische Begriffe werden nur materialgestützt, funktional und hierarchisiert eingesetzt; jede Typisierung zeigt, wann sie aktiviert wird und wozu sie dient. Reicht das Material nicht, wird das klar benannt, statt eine Typisierung zu erzwingen.
Das Ergebnis ist eine Fallhypothese zur supervisorischen Prüfung - keine Diagnose.
Datierte Sitzungsprotokolle werden zu einer verdichteten Verlaufsanalyse: Wie hat sich die Patientin oder der Patient im Therapieverlauf verändert?
Die Funktion analysiert chronologisch geordnete, datierte Sitzungsprotokolle und beschreibt Entwicklungslinien, Krisen, Wendepunkte und den Gesamttrend - statt einzelne Sitzungsinhalte nachzuerzählen. Anwendungsfälle: Verlaufsdokumentation, Berichtsvorbereitung, eigene Verlaufsreflexion. Die Gesamtausgabe ist in 2-3 Minuten vollständig lesbar.
Die Bildschirmansicht wird nach Freischaltung dieser Funktion ergänzt.
Bei einem 24-Monats-Verlauf umfasst die Gesamtausgabe in der Regel 800-1.200 Wörter.
Grundlage sind ausschließlich dokumentierte Informationen; Diagnosen oder Symptome werden nicht ergänzt, fehlende relevante Angaben werden klar benannt, nicht erschlossen. Die Ratings sind arbeitserleichternde Verdichtungen - keine psychometrische Verlaufsmessung.
Die Analyse verdichtet über lange Zeiträume. Risikorelevante Einzelereignisse können dabei weniger deutlich hervortreten als in Ihrer Originaldokumentation. Beurteile akute Risiken immer am Originalmaterial, nie allein an der Verlaufsanalyse.
Ein internes klinisches und sozialmedizinisches Gegenüber: Indikationen, Settings, Gegenargumente und tragfähige Begründungen prüfen - ohne die Entscheidung abzunehmen.
Die Funktion ordnet Fallmaterial ein und prüft getrennt, aber aufeinander bezogen: klinische Indikation (ambulante Psychotherapie, KZT, LZT/Umwandlung, Beendigung oder Alternative), Versorgungssetting (ambulant, Reha, Tagesklinik, Krankenhaus/Akutpsychiatrie), sozialmedizinische Tragfähigkeit (PTV3/Gutachter, Reha/MD, DRV, Schwerbehinderung) und Argumentation. Bei konkurrierenden Optionen gilt immer: favorisierte Maßnahme, stärkstes Gegenargument, Kippfaktor.
Die Bildschirmansicht wird nach Freischaltung dieser Funktion ergänzt.
Jede Begründung folgt der Linie: Symptomatik/Verlauf, konkrete funktionelle Folge, bisherige Behandlungsgrenze, Ziel der Maßnahme, spezifisch erwartbarer Nutzen.
Alle Einschätzungen sind Arbeitsbewertungen - keine verbindliche Entscheidung und keine Prognose über das Verhalten eines Leistungsträgers oder Gutachters. Echte Gegenindikationen werden von Argumentationslücken unterschieden. Vor jeder Prüfung wird geklärt, ob Hinweise auf akute Selbst- oder Fremdgefährdung bestehen; falls ja, wird die Akutversorgung zuerst bewertet.
Indikations- und Settingentscheidung, Antragstellung und Unterschrift bleiben in Ihrer Verantwortung.
Vorbereitung einmaliger Mehrpersonengespräche: Kerndynamik, realistische Ziele, Eskalationsrisiken und eine konkrete Gesprächsdramaturgie.
Die Funktion bereitet schwierige Mehrpersonengespräche strukturiert vor - etwa Familiengespräche, Krisengespräche oder Gespräche mit Sorgeberechtigten. Weil es nur einen Termin ohne Nachsteuerung gibt, gilt: Priorisieren vor Vollständigkeit, Stabilisieren vor Klärung, Dramaturgie vor Inhaltstiefe, Beziehungsrahmen vor inhaltlicher Wahrheit. Ziele werden immer aus der Dynamik abgeleitet, nie umgekehrt.
Die Bildschirmansicht wird nach Freischaltung dieser Funktion ergänzt.
Die Funktion ist ein Vorbereitungswerkzeug: Sie führt kein Gespräch, stellt keine Diagnosen und ersetzt keine Therapie. Unsicheres wird als Hypothese markiert.
Gesprächsführung und alle Entscheidungen im Gespräch bleiben bei dir.
Der Supervisionsbereich beantwortet fachliche Fragen zu einem Fall - aus der Perspektive des gewählten Modus. Unter „1. Modus wählen“ stehen sechs Module zur Verfügung.
Die Bedienung ist in allen Modi gleich: Modus wählen, Supervisionsfrage in das Feld Supervisionsfrage eingeben, optional fallbezogene Unterlagen über das Büroklammer-Symbol anhängen (textbasierte PDF- oder Word-Dateien, DOCX; keine Bilder oder Scan-PDFs), Frage absenden. Die Antwort erscheint im Antwortbereich; im Eingabefeld Nachricht an Ellie schreiben… kann die Analyse mit gezielten Rückfragen vertieft werden.

Bei Suizidalität, Kindeswohlgefährdung oder anderen akuten Gefährdungslagen gelten die üblichen professionellen Vorgehensweisen und Notfallstrukturen. Der Supervisor ist dafür nicht geeignet.
Supervision aus tiefenpsychologischer Perspektive - Beziehungsgeschehen im Hier-und-Jetzt und Gegenübertragung im Zentrum.
Der TP-Supervisor übersetzt Beobachtungen, Gefühle und Gegenübertragungsphänomene in klinisch brauchbare Hypothesen. Er unterstützt bei Fallreflexion, Diagnostik, Techniken, Behandlungsplanung, schwierigen Verläufen, Gegenübertragung und Dilemmata - mit dem Ziel neuer Impulse und besserer Fragen. Er widerspricht und begrenzt, wenn das fachlich sinnvoll ist.
Beschreibe Fall, Szene, Irritation, Gegenübertragung oder Dilemma; füge bei Bedarf Fallmaterial hinzu. Wenn wesentliche Fallinformationen fehlen, folgen zuerst 1-3 gezielte Rückfragen - andernfalls erhältst du sofort eine erste supervisorische Einordnung mit klar benannten Annahmen. Die Antwort umfasst in der Regel 350-550 Wörter: ein zentraler Gedanke, konsequent zu Ende geführt, ergänzt um höchstens eine weitere Perspektive; Fokus auf das Beziehungsgeschehen im Hier-und-Jetzt und die daraus entstehenden Gegenübertragungsreaktionen. Sind mehrere Deutungen gleichermaßen plausibel, wird diese Offenheit transparent. Der Supervisor bleibt nicht beim Problem stehen, sondern hilft, den nächsten sinnvollen Schritt zu erkennen.
Supervisor, kein Gutachter oder Berichtsprüfer: eine formale Prüfung erfolgt nur auf ausdrücklichen Wunsch; aus der Supervision heraus können fachliche Dokumente (Epikrise, Arztbrief, Stellungnahme) entstehen, ohne dass die Rolle verlassen wird. Ersetzt keine persönliche Supervision.
Kein unkritischer Applaus - lieber Klarheit. Gute Supervision führt manchmal einen Gedanken zu Ende - und lässt ihn manchmal ruhen.


Supervision aus verhaltenstherapeutischer Perspektive - funktional, hypothesengeleitet, prozessorientiert.
Der VT-Supervisor betrachtet Verhalten im Zusammenspiel von Lerngeschichte, aktuellen Bedingungen, Kognitionen, Emotionen, biologischen Voraussetzungen und verfügbaren Bewältigungsfertigkeiten. Erste Leitfrage ist stets: Welche Funktion erfüllt dieses Verhalten unter den aktuellen Bedingungen? Bevorzugt wird die einfachste funktionale Erklärung; jede tragfähige Hypothese mündet in einen konkreten, überprüfbaren nächsten Schritt.
Beschreibe deine Situation oder Frage und füge bei Bedarf Fallmaterial hinzu. Wenn wesentliche Informationen fehlen, wird die fehlende Annahme knapp benannt und mit einer vorläufigen Hypothese weitergearbeitet - höchstens 1-3 gezielte Rückfragen. Die Antwort umfasst 0,3-0,6 Seiten in zusammenhängendem Fließtext: beginnend bei der klinisch tragfähigsten Beobachtung, konzentriert auf die wenigen klinisch entscheidenden Hypothesen; konkurrierende Deutungen nur knapp markiert, wenn sie die Fallsteuerung verändern.
Supervisorin, keine Gutachterin: Berichte gelten zunächst als Ausdruck des klinischen Fallverständnisses; eine formale Prüfung nur auf ausdrücklichen Wunsch. Klinische Dokumente können aus der Supervision heraus verfasst werden, ohne die Rolle zu verlassen.
Kein unkritischer Applaus - lieber Klarheit. VT-Supervision endet nicht bei der Erklärung, sondern beim überprüfbaren nächsten Schritt.


Supervision aus systemischer Perspektive - relational, zirkulär, kontextsensibel.
Der ST-Supervisor betrachtet Symptome auch als mögliche Ausdrucksformen von Interaktionsmustern, Lösungsversuchen und Kontextbedingungen - ohne individuelle, biologische oder traumatische Bedingungen zu vernachlässigen. Systemische Hypothesen sind Einladungen zum Perspektivwechsel: Es wird nach Wechselwirkungen, Funktionen, Kontexten, Ressourcen und Ausnahmen gefragt - weniger nach Ursachen oder Schuld, dafür danach, wodurch ein Muster stabil bleibt und unter welchen Bedingungen Veränderung möglich wird. Aus der zentralen Hypothese leitet der Supervisor einen konkreten Veränderungsimpuls, eine weiterführende Frage oder eine überprüfbare Intervention ab.
Beschreibe Fall, Interaktionsmuster, Dilemma oder Irritation. Nachgefragt wird nur, wenn wesentliche Informationen fehlen oder ein relevantes Risiko besteht; andernfalls erhältst du eine erste tragfähige Einschätzung. Die Antwort umfasst 0,3-0,6 Seiten Fließtext, beginnend bei der klinisch tragfähigsten Beobachtung - einem wiederkehrenden Interaktionsmuster, einer zirkulären Hypothese oder einem Dilemma - ohne vollständige Systemrekonstruktion.
Eigene Reaktionen werden als Information über den therapeutischen Prozess und deine Position im System verstanden, nicht als Aussage über deine Persönlichkeit. Supervisorin, keine Gutachterin; Einschätzungen erweitern den Möglichkeitsraum - die Entscheidung bleibt bei dir.
Kein unkritischer Applaus - lieber Klarheit. Gute systemische Supervision erweitert den Möglichkeitsraum, statt vorschnell eine einzige Erklärung festzulegen.


Dialogische Fallreflexion mit drei therapeutischen Stimmen und einer beobachtenden Metastimme.
Das Reflecting Team besteht aus Tilda (psychodynamisch), Sam (systemisch), Nele (verhaltenstherapeutisch) und Ivy (Beobachtung des Teams). Die Stimmen sprechen miteinander, hören einander zu und lassen ihre Gedanken durch die anderen verändern - es entstehen keine drei getrennten Fallanalysen. Ziel ist nicht die richtige Erklärung, sondern unterschiedliche Wahrnehmungen, die gemeinsam weitergedacht werden. Reflektiert wird auch die therapeutische Beziehung und die Person des Therapeuten in dieser Situation - eigene Resonanzen, Erwartungen und Irritationen sind ausdrücklich willkommen.



Ein Teamdialog in Runden: Tilda, Sam und Nele greifen Gedanken auf, widersprechen und verändern ihre Lesarten - Widerspruch ist erlaubt, künstliche Harmonie nicht. Ivy beobachtet anschließend, was das Team beim Denken getan, vermieden oder vorausgesetzt hat. Danach geht der Denkraum mit einer offenen Frage an dich zurück - ohne Zusammenfassung und ohne Therapieempfehlung. Unterschiedliche Lesarten dürfen nebeneinander bestehen bleiben.
Keine Diagnosen, keine verbindlichen Therapieanweisungen, keine Pathologisierung. Feedback bleibt fallbezogen; unbequeme Gedanken werden als mögliche Lesarten zurückgespiegelt. Das Team darf etwas nicht wissen.
Zuhören. Miteinander denken. Sich irritieren lassen. Gedanken verändern dürfen. Widersprüche stehen lassen. Dann den Denkraum zurückgeben.
Therapeutische Situationen nicht nur besprechen, sondern erproben: Rollenwechsel und Probe mit Supervisorin, Patient und Therapeutin.
Die Funktion arbeitet in drei Rollen: Supervisorin (klärt die Szene, wertet die Probe aus), Patient (du probierst als Therapeut etwas aus) und Therapeutin (Ellie demonstriert eine mögliche Formulierung oder erprobt sie mit dir in der Patientenrolle). Ausgangspunkt ist eine konkrete Szene, ein schwieriger Moment oder eine Formulierung, an der du festhängst.

Ein interaktives Probe-Geschehen mit anschließender Auswertung: Als Patient spielt Ellie eine plausible Möglichkeit - auch zurückhaltend, ablehnend oder widersprüchlich, wenn das zum Fall passt; kein „hilfreiches“ Verhalten, nur damit die Intervention funktioniert. Nach der Probe wird zuerst dein Erleben aus der Patientenposition erfragt, dann supervisorisch verdichtet. Eine zweite Probe korrigiert nicht die erste, sondern macht eine andere Haltung, ein anderes Tempo oder eine andere Formulierung erfahrbar.
Das Rollenspiel behauptet nicht, dass der reale Patient tatsächlich so reagieren wird. Die Probe darf stocken, unangenehm werden oder scheitern - gerade solche Momente können aufschlussreich sein. Ersetzt keine reale Supervision und keine Selbsterfahrung.
Verstehen, bis die Szene greifbar ist. Dann nicht weiter darüber reden - ausprobieren. Wirkung wahrnehmen. Zurückkehren. Noch einmal anders versuchen.
Drei voneinander unabhängige Falllesarten - psychodynamisch, verhaltenstherapeutisch, systemisch - ohne Bewertung, Führung oder Korrektur.
Ein hypothesenbildendes Denkwerkzeug: Denkbewegung ermöglichen, Perspektiven erweitern, innere Festlegungen lockern - etwa wenn die eigene Sicht auf einen Fall festgefahren wirkt. Die drei Lesarten stehen gleichwertig nebeneinander und dürfen sich widersprechen; Widersprüche werden nicht aufgelöst.
Wähle Ellie denkt > Supervisor > 1 Fall - 3 Perspektiven, stelle das Fallmaterial bereit und starte die Ausgabe. Es erscheinen unmittelbar drei Lesarten (je ca. 120-160 Wörter) - ohne Vorbemerkung, Zusammenfassung oder Auswertung. Die Formulierung bleibt ruhig, nicht wertend und vorsichtig hypothetisch („könnte sein, dass ...“, „lässt sich auch so lesen, dass ...“).
Grundlage ist das bereitgestellte Material; Ellie ist darauf ausgelegt, materialtreu zu arbeiten und keine Falldaten oder Szenen zu ergänzen; weiterführende Lesarten sind als Hypothese gekennzeichnet. Keine Diagnosen, keine Therapieempfehlungen, keine Interventionen, keine Prognosen, keine Bewertung des therapeutischen Vorgehens. Welche Lesart du verfolgst, entscheidet allein deine klinische Einschätzung.
Nicht festlegen. Nicht entscheiden. Blick öffnen.


Aus Anamnese, Sitzungsprotokollen und weiteren Fallinformationen entsteht ein gegliederter PTV3-Berichtsentwurf; anschließend kann der Gutachter-Check auf Vollständigkeit, innere Stimmigkeit und typische Schwachstellen hinweisen.
Die Funktion erstellt Berichtsentwürfe für Erwachsene sowie Kinder und Jugendliche in den Verfahren TP, VT, ST und AP - als Erstantrag, Umwandlungsantrag oder Fortführungsantrag. Sie verkürzt vor allem die Arbeit des Ordnens, Verdichtens und Formulierens. Auswahl, Gewichtung und fachliche Verantwortung bleiben bei dir.






Ein vollständiger, gegliederter Berichtsentwurf. Der Gutachter-Check liefert zusätzlich Hinweise zu möglichen Lücken, Widersprüchen oder kritischen Punkten, gekennzeichnet mit Ampel, Erfüllungsgrad und gegebenenfalls KO-Hinweisen. KO-Hinweise bezeichnen Punkte, ohne deren Klärung eine Bewilligung nach gutachterlicher Einschätzung unwahrscheinlich ist. Alle Hinweise dienen als Orientierung und sind weder eine Bewilligungsprognose noch eine Garantie dafür, dass ein realer Gutachter zu derselben Einschätzung kommt.
Berücksichtige Entwicklungsgeschichte, familiären Kontext, Bezugspersonen, Schule oder Ausbildung, altersgerechte Symptomatik und Behandlungssituation. Die Diagnostik wird im aktuellen Produktstand mit ICD-10-Diagnosen dargestellt; das früher vorgesehene Multiaxiale Klassifikationsschema (MAS) wird nicht mehr verwendet. Prüfe besonders, ob die Perspektiven des Kindes oder Jugendlichen, der Sorgeberechtigten und weiterer relevanter Bezugssysteme angemessen berücksichtigt sind.
Auf Wunsch dient der PTV3-Bericht als Grundlage für einen Beihilfebericht: Der Entwurf wird um die zusätzlichen Anforderungen der jeweiligen Beihilfestelle ergänzt. Gib du dazu die zuständige Beihilfestelle beziehungsweise deren besondere Anforderungen mit an.
Ein formal vollständiger Bericht kann klinisch dennoch zu allgemein oder in sich unstimmig sein. Wenn sich Fallverständnis oder Ausgangsdaten wesentlich ändern, ist ein neuer Entwurf auf bereinigter Grundlage meist sinnvoller als weitere Korrekturschleifen.
Der Gutachter-Check ersetzt nicht deine eigene Prüfung. Eingereicht wird ausschließlich eine Fassung, die du inhaltlich vollständig geprüft hast und fachlich verantwortest.
Ein simulierter Richtliniengutachter prüft Ihren ausgearbeiteten PTV3-Bericht auf gutachterliche Tragfähigkeit - nicht auf theoretische Perfektion, sondern darauf, ob ein realer Gutachter die beantragte Behandlung fachlich nachvollziehen kann.
Der Gutachter-Check ist Teil der Berichtserstellung und prüft unmittelbar nach dem Entwurf auf Vollständigkeit, innere Stimmigkeit und typische Schwachstellen (Ampel, Erfüllungsgrad, KO-Hinweise). Der Berichteprüfer ist die eigenständige, vertiefte Prüfung: Er simuliert das gutachterliche Lesen des fertigen Berichts und bewertet die gesamte Argumentationskette. Sinnvoller Ablauf: erst den Gutachter-Check abarbeiten und den Bericht überarbeiten, dann den Berichteprüfer auf die fertige Fassung ansetzen.
Der Berichteprüfer simuliert einen realen psychotherapeutischen Richtliniengutachter im deutschen Antragsverfahren (Psychotherapie-Richtlinie, PTV3-Leitfaden, Bewertungsprinzipien der KBV-Gutachtertätigkeit). Er ist kein Supervisor, Dozent oder Lehrbuchkommentator und bewertet Berichte nicht nach psychologischer Eleganz oder klinischer Kreativität.
Die zentrale Prüffrage lautet: Ist die beantragte psychotherapeutische Behandlung (Verfahren, Kontingent, Setting) für die gestellte(n) Diagnose(n) gutachterlich ausreichend begründet? Geprüft wird die gesamte Argumentationskette: Symptomatik/Befund → Diagnose → beantragtes Verfahren, Kontingent und Setting → verfahrensspezifisches Fallmodell → Behandlungsplan mit Methodik und Prognose.
Es werden nur Punkte benannt, die die Tragfähigkeit substanziell beeinträchtigen oder mit realistischer Wahrscheinlichkeit zu einer gutachterlich relevanten Rückfrage führen würden. Eine bloß denkbare Präzisierung oder theoretisch schärfere Ableitung ist kein kritischer Punkt, solange die Argumentationskette insgesamt tragfähig bleibt.


Eine kompakte Prüfung von etwa einer Seite:
Die Ampel ist keine formale Bewilligungs- oder Ablehnungsentscheidung, sondern eine fachliche Einschätzung der Qualität der Argumentationskette. Der Berichteprüfer trifft keine rechtlich bindende Bewertung und garantiert nicht, dass ein realer Gutachter zu derselben Einschätzung kommt.
Geboten wird bewusst Zurückhaltung: Knappe, aber fachlich tragfähige Formulierungen gelten als ausreichend. Bei Beantragung einer Langzeittherapie gilt die Kontingentbegründung als ausreichend, wenn aus Verlauf, Konfliktdynamik, Behandlungszielen und methodischem Vorgehen nachvollziehbar wird, warum die beantragte Stufe fallbezogen plausibel ist.
Die Ampel ist eine Orientierung für die Begründungsqualität Ihres Berichts. Eingereicht wird ausschließlich eine Fassung, die du inhaltlich vollständig geprüft hast und fachlich verantwortest.
Kollegiale Arztbriefe und fachliche Korrespondenz - adressatenbezogen, datensparsam und mit Blick auf die Funktion des jeweiligen Schreibens.
Die Funktion entwirft knappe fachliche Schreiben an Hausarzt, Facharzt oder Klinik - etwa eine Mitteilung über Arbeitsunfähigkeit an den behandelnden Arzt (die Ausstellung der Krankschreibung selbst erfolgt durch dich bzw. den ärztlich berechtigten Behandler), Reha-Antrag, Medikamente, Konsiliarbericht oder als Begleitbrief. Der Brief soll nicht nur gut formuliert sein, sondern seinen Zweck erfüllen: Der Empfänger versteht nach dem Lesen schnell, warum geschrieben wird, was klinisch relevant ist, welche Diagnose maßgeblich ist und was mitgeteilt, empfohlen, erbeten oder geplant ist.



Wenn zwingende Kernangaben fehlen, werden sie gebündelt nachgefragt; andernfalls entsteht ein konservativer, direkt nutzbarer Entwurf.
Ein direkt verwendbarer Briefentwurf in kollegialer, respektvoller, fachlich präziser Sprache - wie ein echter klinischer Arztbrief aus dem Praxisalltag. Diagnosen mit ICD-Code und Diagnosesicherheit (G, V oder Z), sofern vorhanden; funktionelle Auswirkungen statt bloßer Schweregrade; eindeutige zeitliche Unterscheidung von früheren Befunden, Verlauf, aktuellem Zustand und geplantem Vorgehen. Typische Länge: Hausarztbrief max. 1,2 Seiten, Facharztbrief 1-2 Seiten, Epikrise 1-2 Seiten, kurze Mitteilung 0,4-0,7 Seiten. Bei Mitbehandlungs- oder Abklärungsanfragen ist das konkrete Anliegen früh erkennbar - ohne dem Empfänger vorbehaltene Entscheidungen vorzugeben.
Grundlage ist das bereitgestellte Material; Ellie ist darauf ausgelegt, ohne erfundene Fakten, Befunde, Zitate, Zeitangaben oder Diagnosedetails zu arbeiten - geprüft und verantwortet wird die Fassung von dir. Ellie schreibt nicht selbstständig in deine Patientenakte und versendet nichts.
Klinische Bewertung, Endprüfung, Freigabe und Verantwortung liegen bei dir. Der Entwurf nennt die Patientin oder den Patienten neutral als „Patient/-in“; Name und Stammdaten ergänzt du erst in deinem Praxisverwaltungssystem.
Entwürfe psychotherapeutischer Befundberichte für Behörden, Sozialleistungsträger, Rehabilitationsträger und Medizinischen Dienst - im Format „Kompakt modern“.
Die Funktion stellt vorliegende klinische Informationen für einen konkret benannten institutionellen Auftrag klar, knapp, funktional und adressatengerecht dar: dokumentierte Symptomatik, Befunde, Behandlungsverlauf, funktionelle Einschränkungen, Ressourcen, Behandlungseffekte und Prognoseaspekte. Die Institution wird erkannt und der Bericht entsprechend ausgerichtet: DRV (Erwerbsanforderungen), Agentur für Arbeit/Jobcenter (Ärztlicher Dienst), Versorgungsamt (Alltagsbewältigung und Teilhabe), Reha-Antrag (bisherige Behandlung und Rehabilitationsziele) oder Medizinischer Dienst (konkrete Prüffrage).

Ein direkt verwendbarer Berichtsentwurf mit klaren Überschriften und kurzen Fließtextabsätzen (keine Tabellen, keine Bullet-Listen): kurze Zusammenfassung, Behandlungsdaten, Diagnosen und Verlauf, psychischer Befund, funktionelle Einschränkungen, bisherige Behandlung, spezifische Einschätzung für die Institution, Prognose. Bestehen relevante diagnostische Widersprüche oder Vorschläge, wird dem Entwurf ein Abschnitt Hinweise zur fachlichen Prüfung vor Freigabe vorangestellt. Eine Einschätzung zur täglichen Belastbarkeit wird nur bei ausdrücklicher Beauftragung aufgenommen - ausschließlich in den Kategorien „unter 3 Stunden täglich“, „3 bis unter 6 Stunden täglich“ oder „6 Stunden und mehr täglich“.
Grundlage ist ausschließlich das bereitgestellte Material; Diagnosen, Zitate, Zeitangaben oder Angaben über Dritte werden nicht eigenständig ergänzt. Suizidalität und Risiken werden nur bei ausdrücklicher Dokumentation aufgenommen. Keine juristische, rentenrechtliche, GdB- oder sozialmedizinische Endentscheidung. Fehlende Informationen führen nie zum Abbruch: nicht vorhandene Angaben entfallen.
Klinische Bewertung, Prüfung, Freigabe, Unterschrift und Verantwortung liegen bei dir. Der Entwurf trifft keine Entscheidung der Institution vor. Name und Stammdaten der Patientin oder des Patienten ergänzt du erst in deinem Praxisverwaltungssystem - der Entwurf arbeitet mit der neutralen Bezeichnung „Patient/-in“.
Jede Ausgabe ist zunächst ein Arbeitsentwurf. Du entscheidest, ob sie ergänzt, verändert, übernommen oder verworfen wird.
Du kannst einen Entwurf ergänzen, kürzen oder sprachlich verändern. Prüfe nach Änderungen erneut die Stimmigkeit des gesamten Textes. Wenn sich wesentliche Angaben oder dein Fallverständnis geändert hast, ist ein neuer Entwurf auf aktualisierter Grundlage häufig verlässlicher als weitere Korrekturschleifen.
Ellie Worx überträgt Ergebnisse nicht selbstständig in die Patientenakte oder in dein Praxissystem. Übernimm die geprüfte Endfassung in dein PVS oder deine sonstige Dokumentation.

Prüfe zusätzlich den korrekten Adressaten, die Zulässigkeit der Weitergabe, die Datenminimierung sowie Vollständigkeit und Eindeutigkeit der finalen Fassung.
Die Funktionen gehen unterschiedlich mit fehlenden Angaben um. Diese Übersicht zeigt, was du erwarten kannst.
| Funktion | Verhalten bei fehlenden Angaben |
|---|---|
| Sitzungsprotokoll | Keine Rückfragen; Unklarheiten bleiben sichtbar. |
| Fallmaterial destillieren | Höchstens eine Frage pro Nachricht, nur zu klinisch relevanten Lücken; akute Risiken und Hauptsymptomatik zuerst. |
| Schwierige Gespräche vorbereiten | Keine Rückfrageketten; Fehlendes wird als Hypothese gekennzeichnet. |
| TP-Supervisor | Bei wesentlichen Lücken zuerst 1-3 Rückfragen, sonst sofortige Einordnung mit benannten Annahmen. |
| VT-Supervisor | Fehlende Annahme wird benannt, Arbeit mit vorläufiger Hypothese; höchstens 1-3 Rückfragen. |
| ST-Supervisor | Nachfrage nur bei wesentlich fehlenden Informationen oder relevantem Risiko. |
| Rollentausch | Die Supervision fragt, bis die Szene spielbar ist. |
| Arztbrief | Fehlende Kernangaben werden gebündelt nachgefragt; sonst konservativer Entwurf. |
| Befundbericht | Kein Abbruch; nicht vorhandene Angaben entfallen. |
Zugang, Abonnement und Zahlungsdaten werden im Nutzerkonto verwaltet.
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Für den Testzeitraum ist keine Kreditkarte oder ähnliches erforderlich. Vor Ablauf der Testphase erhältst du eine Erinnerungsmail.Nach 14 Tagen endet das Testabo automatisch. Dein Zugang zu Ellie Worx bleibt aber weiter bestehen, damit du die kostenfreien Angebote weiter nutzen kannst.
Das Monatsabo muss aktiv gebucht werden. Es kann zum Ende der jeweiligen monatlichen Zahlungsperiode gekündigt werden. Wenn du dauerhaft mit Ellie Worx arbeiten möchtest, kannst du im Nutzerkonto in das Jahresabo wechseln. Das laufende Monatsabo bleibt bis zum Ende der bereits bezahlten Monatsperiode bestehen; anschließend beginnt das Jahresabo. Konto und Zugang bleiben erhalten.
Wenn du PTV3-Berichte nur gelegentlich benötigst, kannst du diese auch einzeln oder im Dreierpaket ohne Abonnement erwerben. Die jeweils aktuellen Preise, Leistungen und Abrechnungsbedingungen findest du auf der Website und im Abrechnungsbereich.
Eine Bildschirmansicht für diesen Bereich wird noch ergänzt.
Nenne bei einer Supportanfrage das verwendete Modul, den Zeitpunkt, den Wortlaut der Fehlermeldung und die unmittelbar vorausgegangenen Schritte. Sende keine identifizierenden Patientendaten und möglichst auch keine Screenshots, auf denen solche Daten sichtbar sind.
Bei technischen Problemen oder Rückfragen: support@ellie-worx.de
Bitte sende bei Supportanfragen keine identifizierenden Patientendaten.
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